Fettige Haut – Merkmale und Tipps

Reine Haut sieht nicht nur gut aus, sondern wirklich gleichzeitig auch gepflegt und gesund. Leider sind nicht alle Menschen mit einem ebenmäßigen Hautbild gesegnet. Zahlreiche Männer und Frauen, auch viele Jugendliche und Kinder, leiden in der heutigen Zeit unter fettiger Haut. Manchmal spielen hier auch die Gene eine wichtige Rolle.

In einigen Fällen kann es jedoch sein, dass das fettige Hautbild das Ergebnis einer falschen Pflege ist. So oder so: Wer unter fettiger Haut leidet, muss sich hiermit nicht zufriedengeben. Im Gegenteil! Heutzutage gibt es einige Möglichkeiten, die dabei helfen können, dem Problem Herr zu werden.

Was ist fettige Haut?

Die Bezeichnung „fettige Haut“ kommt nicht von ungefähr. Denn: Wenn ein Mensch unter fettiger Haut leidet, hat er tatsächlich oft ein „glänzendes Gesicht“. Der ölige Glanz wirkt sich jedoch nicht nur auf die Optik aus, sondern sorgt auch dafür, dass sich hier vergleichsweise schnell Pickel und andere Unreinheiten bilden.

Da hier zu viel Talg produziert wird, finden Bakterien hier einen verlässlichen Nährboden, um sich auszubreiten. Die Entzündungen, die in diesem Zusammenhang leicht entstehen können, sind zudem oft schmerzhaft, da die Haut im Gesicht ohnehin empfindlich ist. Oft ergibt sich hieraus unter anderem auch eine hohe psychische Belastung.

Merkmale fettiger Haut

Es gibt einige Anzeichen, die für fettige Haut im Gesichtsbereich sprechen. Hierzu gehören unter anderem:

  • ein fettiger, öliger Film, der sich über das komplette Gesicht verteilt und der mehr oder weniger ausgeprägt sein kann
  • Mitesser und Pickel
  • vergrößerte Poren.

Aufgrund der charakteristischen Beschaffenheit fettiger Haut gilt es zudem als typisch, dass sich der besagte Fettfilm auch schnell wieder bildet, nachdem die Haut gerade erst gereinigt wurde. Die oben erwähnten Merkmale zeigen sich besonders stark in der sogenannten T-Zone, also im Bereich von Stirn und Nase.

Ursachen fettiger Haut

Die Ursachen, die dafür verantwortlich sind, dass ein Mensch unter fettiger Haut leidet, können teilweise vollkommen unterschiedlich sein. Manche erben das Hautbild von ihren Eltern. Dementsprechend kann es also durchaus sein, dass eine fettige Haut in der Familie liegt. Zu weiteren möglichen Ursachen gehören unter anderem:

  • Hormonumstellungen, wie sie zum Beispiel während der Pubertät oder der Schwangerschaft auftreten können
  • nicht-passende Pflegeprodukte
  • eine ungesunde Ernährung
  • verschiedene Medikamente (bitte auf die betreffenden Beipackzettel achten!)
  • Stress

Wer dementsprechend vergleichsweise spontan eine fettige Haut entwickelt, sollte sich fragen, was sich im Laufe der letzten Zeit verändert haben könnte. Wurden beispielsweise Pflegeprodukte neu verwendet? Oder waren die letzten Wochen einfach ein wenig zu stressig? Auf diese Weise lässt sich in der Regel schnell eine mögliche Ursache finden. Im Zweifel kann auch ein Dermatologe weiterhelfen.

Was tun gegen fettige Haut?

Mittlerweile bietet der Markt eine unglaublich große Bandbreite an Pflegeprodukten, rund um Nachtcremes und Co., die sich explizit an Menschen mit fettiger, öliger Haut richten. Auf der Suche nach den passenden Cremes gilt es, einige Punkte zu beachten. Generell ist es hierbei immer sinnvoll, auf den Zusatz „nicht komedogen“ auf den verschiedenen Produkten zu achten.

Dies bedeutet, dass in der Creme verschiedene, stark fetthaltige Öle nicht enthalten sind. Weiterhin ist es sinnvoll, auf Cremes zu setzen, die hornlösend wirken und daher dazu in der Lage sind, bereits abgestorbene Hautschüppchen sanft zu lösen.

Zudem sollten die folgenden „Regeln“ beachtet werden:

  1. Vor allem morgens und abends (im Sommer gern auch zusätzlich zwischendurch) sollte das Gesicht von Schmutz- und Talgresten befreit werden. So haben die Rückstände weniger Möglichkeiten, hier Entzündungen und ähnliches hervorzurufen.
  2. Zwischen dem Waschen und dem Eincremen empfiehlt es sich, auf ein sanftes Gesichtswasser zu setzen. Dieses hilft dabei, die Poren zu öffnen, so dass die Haut noch einfacher gereinigt werden kann.
  3. Die meisten feuchtigkeitsspendenden Cremes eignen sich super dazu, um zur Pflege fettiger Haut verwendet zu werden.
  4. Jede Haut ist unterschiedlich. Daher sollten die Pflege- und Reinigungsprodukte, die im Zusammenhang mit fettiger Haut verwendet werden, immer exakt an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Im Zweifel hilft hier natürlich auch der Hautarzt weiter.
  5. Einmal in der Woche ist Peelingzeit. Hier werden etwaige Rückstände mit Hilfe der kleinen „Körnchen“ entfernt. Modernde Produkte arbeiten hier besonders tiefenwirksam und helfen so oft dabei, das Hautbild zu verfeinern.

Und wer sich noch ein wenig mehr verwöhnen möchte, kann natürlich auch ein- bis zweimal in der Woche auf Feuchtigkeitsmasken setzen. Viele lassen sich sogar mit Gurke, Honig und Co. selbst anrühren. Wer dauerhaft sein Hautbild verbessern möchte, sollte sich gegebenenfalls auch mit den Vorteilen moderner Laser Technik auseinandersetzen.

Fazit

Fettige Haut im Gesicht kann nicht nur lästig, sondern auch sehr belastend sein. Wie praktisch, dass es einige Tipps gibt, mit deren Hilfe sich die Gesamtsituation verbessern lässt. Eine weitere gute Nachricht ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, dass es sich bei fettiger Haut in vielen Fällen um eine vorübergehende Erscheinung handelt.

Dennoch: Gerade dann, wenn sich der jeweilige Ist-Zustand über einen längeren Zeitraum hinweg nicht verbessern will, ist es wichtig, sich als Betroffene/r Hilfe beim Dermatologen zu holen. Manchmal helfen auch individuell gemischte Cremes weiter, die vom Mediziner verschrieben und von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Apotheken zusammengestellt werden.

Foto: DimaBerlin via Twenty20


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